Welche pflegerischen Hilfen gibt es?

Im Verlauf der Erkrankung kann es sein, dass es ohne fremde Hilfe nicht mehr geht.
Wenn Sie das Gefühl haben, alleine nicht mehr zurecht zu kommen oder Sie in der Pflege ihres Ehepartners oder eines Elternteils zu Hause an ihre Grenzen stoßen, können Sie verschiedene pflegerische Hilfen in Anspruch nehmen:

1. Ambulante Pflegedienste

Ambulante Pflegedienste können die Grundpflege ("Körperpflege"), hauswirtschaftliche Hilfen und teilweise auch Beschäftigung und Beaufsichtigung von demenzkranken Menschen zu Hause übernehmen.

2. Tagespflege

In einer sog. "Tagespflege" können demenzkranke Menschen tagsüber in einer Gruppe betreut werden. Abends und am Wochenende kehren sie nach Hause zurück. Für manche ist der tägliche Wechsel gut zu bewältigen, andere sind damit überfordert.

3. Pflegeheime

In einem Pflegeheim werden demenzkranke Menschen rund um die Uhr betreut und versorgt. Es gibt inzwischen immer mehr Pflegeheime, die sich ganz auf die Betreuung und Pflege von demenzkranken Menschen spezialisiert haben.

Wenn Sie als Angehöriger verreisen oder auf Kur möchten, bieten manche Pflegeheime die Möglichkeit der Kurzzeitpflege an.

4. Wohngemeinschaften

Die Wohngemeinschaften sind spezielle Wohnformen für Demenzkranke. Sie sind teilweise auf Angehörigen-Intitiativen hin entstanden. Es handelt sich dabei um ambulante Einrichtungen, die speziell auf die besonderen Bedürfnisse demenzkranker Menschen ausgerichtet sind.

Bei der GeFa Mittelfranken erhalten Sie Auskunft über spezielle Einrichtungen und Dienste für demenzkranke Menschen in Mittelfranken.

Tel.: 0911-26 98 39